Afrikanisch-Asiatische Studienförderung e.V.

AASF Göttingen - Studentenwohnheim Mahatma Gandhi Haus -

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Studenten Zimmer in Göttingen - Mahatma Gandhi Haus ein internationales Studentenwohnheim - Students rooms in Goettingen - Mahatma Gandhi House an internationales students accommodation / students hostel -

 

Die Geschichte des Studentenwohnheimes :

 

Das Mahatma-Gandhi-Haus in Göttingen scheint auf den ersten Blick nur eines von vielen Studentenwohnheimen zu sein, die es in und um Göttingen gibt. Aber dass dieser kleine Platz hier im Norden von Göttingen doch etwas ganz Besonderes ist, wird schon auf den ersten Blick klar, man muss nur den ersten Schritt tun und es durch die Eingangstür schaffen. Man muss es sich selbst mal angeschaut haben, wie das Leben hier so funktioniert. Aber erst ein bisschen zu der Geschichte dieser kleinen Enklave des friedlichen Miteinanders.

Das Studentenwohnheim ist nicht einfach so hier in der Theodor-Heuss-Straße gebaut worden, denn bis der erste Stein gelegt wurde, war es schon ein etwas schwieriger Weg.

Der erste Gedanke an solch eine Einrichtung kam schon 1958 von der Afrikanisch-Asiatischen Studentenunion (AASU, später AASF), die 1956 von afrikanischen und asiatischen Studenten in Göttingen gegründet wurde. Der Hauptgedanke hierbei war es den ausländischen Studenten die Wohnungssuche und das Erlernen der neuen, fremden Sprache zu erleichtern. 1958 wurde dies der Universität Göttingen unterbreitet. Es dauerte dann aber noch bis 1968, bis das neue Wohnheim endlich eingeweiht werden konnte. Pläne mussten gemacht, Förderer gefunden werden und, und, und. Als es dann aber auch endlich soweit war, wurden noch explizite Gesetze für dieses Wohnheim aufgestellt, die es so eigentlich kein zweites Mal in Göttingen gibt: Das Studentenwohnheim sollte immer von einem Anteil deutscher und einem Anteil asiatischer und afrikanischer Studenten bewohnt sein, es sollte ein friedliches Zusammenleben sein, im steten Einklang miteinander, und wenn mal etwas wichtiges für das Haus entschieden werden musste, sollte dieses so wenig wie möglich von Außenstehenden geschehen. Das Wohnheim sollte von den Studenten selbst verwaltet werden, es mußte also von Anfang an einen eigenen Heimsenat geben, der von den Bewohnern selbst gewählt werden sollte. So viel also zu der Geschichte dieses Hauses. Wenn man daran vorbeigeht, dann fällt es zwar nicht durch seine Schönheit auf, aber es sind ja die ideellen Werte, die hier das Rennen machen. Es gibt 7 Etagen mit jeweils 16 Zimmern, die doch alle sehr geräumig sind, und wenn man es mal doch nicht in den eigenen vier Wänden aushält (12 qm), dann geht man einfach mal in den gemütlichen Etagenraum mit einem eigenen großen Fernseher oder kocht mal was in der Küche zusammen mit anderen Studenten und lernt so mal neue Geschmäcker aus aller Welt kennen. Jedes Zimmer hat außerdem noch eine eigene Fernseh-, Telefon- und Internetdose. Im Keller des Hauses gibt es eine kleine Werkstatt, eine Tischtennisplatte, einen Fahrradkeller, zwei Waschmaschinen und noch ein paar Gästezimmer, wenn mal jemand zu Besuch aus der fernen Heimat kommt. Dem Haus schließt sich ein Nebentrakt an, in dem die Afrikanisch-Asiatische-Studentenförderung e.V. ihr Büro hat, mehrere große Mehrzweckräume für Partys, Seminare und Veranstaltung aller Art. Darüber hinaus gibt es dort noch eine kleine Kneipe im Keller, die ursprünglich von Bewohnern des Hauses selbst geführt wurde, dann aber von einem Freund des Hauses gepachtet wurde und nun den Namen "Jump" trägt. Auf einer der Etagen zu wohnen ist eine schöne Sache, da man hier immer jemanden findet, mit dem man mal etwas unternehmen kann. Egal, ob es darum geht den Etagenraum noch zu verschönern, eine Party zu organisieren oder einfach mal am Wochenende nach getaner Uni vor dem Fernseher rumzuhängen. Außerdem ist es auch nicht weit zur Uni, denn das Haus liegt genau auf halben Weg zwischen Nord-Uni und dem ZHG, und zur Innenstadt ist es auch nur ein Katzensprung. Man lernt Leute aus aller Welt kennen und bekommt einen nicht all zu kleinen Einblick in die Kultur anderer Völker und vor allem in die Beweggründe, warum es Verfeindungen zwischen Menschen rund um den Globus heute noch gibt. Dies sind nur wenige Gründe hier einzuziehen. Doch Obacht, Störenfriede können genauso schnell wieder herausbefördert werden, denn das erste Semester lebt man hier nur auf Probe, danach wird in einer Etagensitzung darüber abgestimmt, ob man hier bleiben darf oder nicht. Dass jemand raus muss, kommt aber nicht all zu oft vor, denn man arrangiert sich ja mit den Leuten, mit denen man zusammen wohnt, schließlich ist das Mahatma- Gandhi-Haus das Zuhause von vielen Studenten hier in Göttingen. Das kann man alles so über das Haus stehen lassen, jedoch hat das Leben hier noch viele andere Facetten, zu viel um sie hier alle aufzuzählen. Kommt doch einfach mal vorbei und schaut es euch selbst an.

 

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Das Studentenwohnheim Mahatma-Gandhi-Haus hat einen für Studierende attraktiven Standort innerhalb der Universitätsstadt Göttingen.
Zum Bereich der Norduniversität mit den naturwissenschaftlichen Fakultäten Physik, Chemie und Mathematik liegt das Studentenwohnheim ebenso günstig wie zum Campus mit den Fakultäten Sprachwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Theologie und Jura. Das Studentenwohnheim Mahatma-Gandhi-Haus liegt ferner in Fußnähe zum Universitätsklinikum und zum Max-Planck-Institut. Die Busanbindung zur City ist hervorragend, im Übrigen ist die Innenstadt in 8 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen.

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„Ich will mein Haus von allen Seiten nicht zumauern, und ich will auch meine Fenster nicht zustopfen. Ich will, daß die Kulturen aller Länder ohne jedwedes Hindernis in mein Haus hereinwehen. Aber ich lasse mich von keiner Kultur so stark beeinflussen, daß ich meine eigene vergesse ....“

Mahatma Gandhi

 

Das Studentenwohnheim Mahatma Gandhi-Haus (MGH ) Ziel  ist, das Studium der Studierenden aus den Ländern Afrikas und Asiens an der Universität Göttingen zu fördern und damit zugleich zur Vertiefung der wissenschaftlichen und menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den genannten Ländern beizutragen' (Satzung). Dies ist ein Haus, in dem ein Persisch studierender deutscher Student in einem – das heutige Umgangspersisch sprechenden – Kommilitonen einen Gesprächspartner findet. Der persische Student hat die Möglichkeit, sein Deutsch rascher zu erlernen und zu vertiefen. Dies alles gilt auch für eine arabische Studentin und eine deutsche Studentin, die Arabistik studiert, für eine Indologin wie für eine Inderin und überhaupt für Studenten aus einem afrikanischen Land, die mit den Sprachen Englisch, Portugiesisch, Französisch ihrer 'ehemaligen' Kolonialmacht vertraut sind. Ähnliches trifft auf viele Studierende aus Ostasien zu. Auch für Völkerkundler, für Soziologen, Volkswirte und Juristen eröffnen sich erfahrungsgemäß neue Perspektiven. Wichtig ist die Möglichkeit, im Haus 'Demokratie' zu praktizieren: Jede Etage wählt ihre Flursprecherin bzw. ihren Flursprecher. Ist der erste ein Deutscher, wird der zweite aus Afrika oder Asien stammen und natürlich umgekehrt. Alle Flursprecher zusammen bilden den Heimsenat, der wiederum seine Sprecherin bzw. seinen Sprecher wählt. Auf diese Weise wird nicht nur das Zusammenleben in den Küchen und Gemeinschaftsräumen von den Heimbewohnern selbst geregelt, sondern auch die Dauer des Zusammenlebens. Wer an dieser Heimselbstverwaltung aktiv teilnimmt (z.B. im Bibliotheksausschuss, als Tutor für Kultur und Sport oder für die Ausgabe von Handwerkszeug (für Auto und Fahrrad), kann in jedem Fall länger in diesem Haus bleiben als nur die üblichen sieben Semester. Bei Feten auf den Fluren und im ganzen Haus (wie auch in der zum Haus gehörenden Diskothek), beim Sport, in der Bibliothek, im Tischtennisraum, aber auch bei anderen Veranstaltungen kann man einander kennenlernen. Das Mahatma Gandhi Haus, vormals Afro-Asiatisches Studentenwohnheim, verkörpert die Ideale der Völkerverständigung. Nach 30jährigem Bestehen dieses Studentenwohnheimes begann eine rege Diskussion über seine Anpassung an den Zeitgeist. Die Idee des Zusammenlebens von Deutschen, Afrikanern und Asiaten sollte bestehen bleiben. Nach langer Diskussion wurde entschieden, das Studentenwohnheim in Zukunft 'Mahatma Gandhi-Haus zu nennen. Mahatma Gandhi ist weltweit geachtet. Er begann sein Lebenswerk in Südafrika und setzte es in Indien fort. Er ist im geistigen Sinne und faktisch ein 'Afro-Asiat'. Prinzipien seines Handelns sind: Sanfte Gewalt, Hartnäckigkeit im Verfolgen politischer Ziele auf ethisch und religiös fundierter Grundlage, die keine Diskriminierung aufgrund von Religion, Rasse und Klasse duldet. Zitat Gandhi: Ich will mein Haus von allen Seiten nicht zumauern, und ich will auch meine Fenster nicht zustopfen. Ich will, daß die Kulturen aller Länder ohne jedwedes Hindernis in mein Haus hereinwehen Aber ich lasse mich von keiner Kultur so stark beeinflussen, daß ich meine eigene vergesse... Diese Namensänderung verpflichtet uns in dieser schwierigen Lage, sowohl in Deutschland als auch in der Welt, für die Ideale zu stehen, die besagen: Eine Welt oder keine. Die Göttinger Afrikanisch- Asiatische Studienförderung und der Arbeitskreis Afrikanischer und Asiatischer Akademikerinnen und Akademiker wollten auch ein Signal setzen. In Deutschland gibt es keine Studenteneinrichtung, die nach Gandhi benannt ist. Dieses Seminarzentrum und Wohnheim soll langfristig ein interkulturelles Begegnungszentrum für alle Völker werden. (aus dem Editorial des Afrika-Asien-Rundbriefs 4/98)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf unserer Homepage.

Das Mahatma-Gandhi-Haus ist ein Studentenwohnheim in der Universitätsstadt Göttingen, Deutschland.

Das internationale Studentenwohnheim Göttingen befindet sich im Eigentum der Afrikanisch-Asiatischen-Studienförderung e.V. (AASF), einem gemeinnützigen Verein.

Websites:

aasf.de
aasf-goe.de
student-zimmer-goettingen.de

Zimmer mieten im Studentenwohnheim Mahatma Gandhi Haus Göttingen

Afrikanisch-asiatische-Studienförderung AASF
Vermietung
Theodor-Heuss-Str. 11
DE 37075 Göttingen

 

Verwaltung: Herr:   R.Schmitz-Kulp

                        Frau:  E.Sprinke

 

Telefon: 0049 176 58681618
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Öffnungszeiten:

Dienstag 16:00 - 19:00
Donnerstag 16:00 - 19:00

Afrikanisch-Asiatische Studienförderung e.V.


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D-37075 Göttingen

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Hausmeister: Herr A.Stark-Kulp

Telefon: 0049 160 95312309